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Brüssel – Ist das die Zukunft Europas? –
Krieg, COVID-19-Pandemie, Klimawandel

Drei Themen stehen 2023 besonders im Vordergrund: Die kriegerischen Auseinandersetzungen auf dem europäischen Kontinent sowie die damit verbundenen geopolitischen Konsequenzen für die Europäische Union, die Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie mit ihren ökonomischen und sozialen Herausforderungen sowie die Folgen des Klimawandels.

Die internationale Staatengemeinschaft hat mehrheitlich mit Erschüttern auf den russischen Krieg gegen die Ukraine reagiert. In Umfang und Qualität selten erreichte Sanktionsmaßnahmen wurden gegen die Russische Föderation erlassen, die wiederrum Gegenmaßnahmen gegenüber den Mitgliedsländern der EU, den USA und weiterer Staaten nach sich zogen. Dies hat nicht nur längst für überwunden geglaubtes Denken der Blockkonfrontation reaktiviert, sondern auch für erhebliche weltwirtschaftliche Erschütterungen gesorgt.

In Deutschland war die COVID-19-Pandemie verbunden mit Kurzarbeit, Homeoffice, Problemen für den Handel aufgrund unterbrochener Lieferketten, Lockdowns, dauerhafte Schließungen von Unternehmen mit gravierenden Auswirkungen auf Wirtschaft und die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Beschäftigten. Auch im vierten Jahr der Pandemie sind die mit ihr sichtbar gewordenen Probleme noch nicht abschließend gelöst.

Heftige Unwetter mit Starkregen nie dagewesenen Ausmaßes in Folge des Klimawandels, überfluteten nicht nur Keller, sondern zerstörten auch Existenzen und halbe Dörfer. Nach jüngsten Berechnungen hat Deutschland bereits eine Klimaerwärmung um 1,6 Grad erreicht, so dass nach Expert*innenmeinung mit mehr heißen Tagen, Dürremonaten und mehr Flutkatastrophen zu rechnen ist.

Wie wird die Europäische Union, wie werden ihre Mitgliedsstaaten mit der Vielzahl dieser komplexen Probleme in den kommenden Jahren umgehen?

Welche Auswirkungen auf das Leben der EU-Bürger*innen sind zu erwarten?

Welche Aufgaben und Funktionen nehmen Gewerkschaften dabei ein?

Weitere Seminarthemen: „Brexit“ und die Folgen / Politischer Zusammenhalt, Flüchtlingspolitik, Bürger*innen-Einfluss auf die EU-Politik / Rolle und Macht des EU-Parlaments / Wird EU-Politik nur in Brüssel und Straßburg gemacht? / Aufgabenteilung zwischen EU-Parlament, dem Ministerrat und der EU-Kommission / Wie sind die Länder und die Gewerkschaften in Brüssel vertreten und wie definieren sie ihren Arbeitsauftrag? Mit diesem Bildungsurlaubsseminar wollen wir die Möglichkeit bieten, u.a. bei Gesprächen im Europa-Parlament, bei der EU-Kommission oder beim Europäischen Gewerkschaftsbund, diese und andere Fragen zur aktuellen EU-Politik zu beantworten und die Arbeit der Akteure vor Ort kennenzulernen.

   


Hinweise:
Das Seminar findet in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern und dem Bildungsträger Arbeit und Leben Mecklenburg-Vorpommern e.V. statt.

Zielgruppen:
iAN


Freistellungsgrundlage:
WBG S-H, BfG M-V


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